Sonntag,
22.09.2013
Lijak zum Sattfliegen!
Nach
dem Frühstück am Samstagmorgen hatten wir die Qual der Wahl. Das Tal ist zwar
noch total diesig aber die Wettervorhersage sagt, bis auf die nördlich
ausgerichteten Berge ist alles fliegbar. Wohin also?
Die
Gruppe entscheidet sich einstimmig, das Team schließt sich dem natürlich an,
für den Lijak. Dort wollen wir den letzten Tag unseres diesjährigen
Slowenienfliegerurlaub verbringen.
Die
eine Stunde Fahrt vergeht schnell, am Landeplatz treffen wir viele Piloten, mit
den wir uns in der vergangenen Woche den Himmel über Tolmin und Kobarid geteilt
haben. Alle warten noch auf irgendetwas, laß sie warten, wir fahren auf den
Berg.
Der
Startplatz ist fast leer, Schirme auslegen, den ersten Dummys beim Start zusehen
und schon geht es auch für uns raus.
Wir
haben super Wind, soaren an der Kante in Richtung Ajdovscina, die Sonne wird
immer stärker und das gesamte Vorland wird thermisch, es geht überall hoch und
das Fliegen macht richtig Spaß. Nach zwei Stunden ist auch der Letzte gelandet
und wir nutzen die kulinarischen Möglichkeiten am Landeplatz für eine Stärkung
(die Burger sind riesig und wirklich lecker).
Danach
schon wieder eine Abstimmung: Zurück nach Tolmin und auf den Kobala zu einem
Abendflug oder am Lijak bleiben und noch einen Flug in diesem schönen Gelände
durchführen.
Getreu
dem Spruch von Engelbert von Tandem: „Wer viel fährt, fliegt wenig!“
entscheiden wir uns für den Lijak.
Der
Wind paßt immer noch, der überregionale Nordwind schlägt hier nicht durch, und es
wird fehlerfrei gestartet (die Woche hat sich wirklich für uns alle gelohnt).
Es
wird gesoart und auf Grund der großflächigen Ablösungen in der gesamten Ebene
vor der Bergkette geht es tatsächlich überall nach oben. Selbst in den
Positionskreisen haben wir immer noch Steigen und die Wolken über uns saugen
nach Kräften. Flüge bis zur Basis sind kein Problem.
Die
sicheren Landungen schließen den letzten Flug in unserem Urlaub ab und nach dem
obligatorischen Landebierchen sind wir zum Abendessen in unserer Lieblings-Cevapcici-Bude
an der Straße zwischen Nova Gorica und Kanal.
Den
Abend beenden wir in der Runde der Piloten bei Renata und lassen die Erlebnisse
der Woche an uns vorbeiziehen.
Es
war ein richtig schöner Fliegerurlaub, eine tolle Gruppe, viele super schöne
Flüge und sichere und unfallfreie Landungen.
Wieder
einmal hat sich auch dieses Mal bestätigt:
MFC – hier (f)liegst Du richtig!
Samstag,
21.09.2013
Ein Supertag mit MFC!
Der
Freitagmorgen macht im Wetterbriefing die Entscheidungsfindung nicht einfach,
Lijak, Kobala, Stol oder doch Matajur. Die Wettervorhersage im Internet und die
von den umliegenden Bergen lassen alle Möglichkeiten offen.
Wir
folgen wie gewohnt dem Urteilsvermögen des Cheffe und fahren auf den Stol. Auf
dem Weg erfolgt noch die Einweisung in die Landeplätze.
Nach
der Auffahrt und einem kurzen Fußweg stehen wir auf dem oberen Startplatz,
umweht von Wolkenfetzen und Nebelschwaden, welche den Berg heraufwehen und
anzeigen, daß hier ein straffer Wind herrscht. Da es sich immer weiter
aufklart, ständige Erdsicht ist schon von Vorteil beim Fliegen am Berg, bereiten
sich alle zum Start vor und starten zum Flug zum 10 km entfernten Landeplatz.
Der Starkwind sorgt dafür, daß hier ordentlich Höhe gemacht und die Kante nach
Kobarid abgeflogen werden kann. Es geht am Berg, aber auch weiter draußen
super. Auch das Tandem, gesteuert von Sven, kommt zum Einsatz und beschert dem einzigen
bisher nichtfliegenden Gruppenmitglied einen tollen Flug.
Obligatorischer
Treffpunkt für alle gelandeten Piloten ist das Café am Landeplatz, zum ersten
Besprechen des Fluges und der Bewertung der nachfolgenden Landungen. J
Gegen
15.00 Uhr sind alle Piloten und unser Shuttle wieder zusammen, der Tag aber
noch nicht vorbei und alle wollen noch fliegen.
Der
Kobala hat Westwind. Das und die hohen Temperaturen des Tages versprechen einen
tollen Abendflug.
Am
Startplatz wieder nur MFC, also haben wir alles richtig gemacht.
Die
Starts klappen richtig gut, und dann haben wir, wie Sven sagt, „einen super
langen Abgleiter zum Hauptlandeplatz“, denn es geht überall nur noch hoch. Beim
Fliegen am Berg und auch weit draußen super Steigen und auch über Tolmin keinen
Höhenverlust, so daß der Landeplatz mit mehreren hundert Meter Höhe erreicht
wird.
Was
für ein super zweiter Flug!
Das
leckere Abendessen in der Gostilnica in Zatolmin haben wir uns wirklich
verdient. Die Nachbesprechung in unserer Pension fällt dadurch allerdings etwas
kürzer aus, aber alle sind von dem Tag auch geschafft.
Es
gibt jedenfalls nur eine Meinung zu diesem super Flugtag:
MFC – voll o.k.!
P.S.: Gegen Mitternacht noch Aufregung im Zimmer 6!
Skorpionjagd ist angesagt!
Schaut immer erst in Eure Stiefel und
Schuhe, bevor ihr sie anzieht! J
Freitag,
20.09.2013
MFC, allein …… auf dem Kobala!
Am
gestrigen Donnerstagmorgen begrüßte uns das Socatal mit Sonnenschein und strahlend
blauem Himmel. So einen Morgen hatten wir noch gar nicht. Also sollte doch in
dem Wetterbriefing nur von idealen Bedingungen die Rede sein und wir uns vor Flugmöglichkeiten
nicht retten können.
Nach
dem Frühstück also die Abfrage der Windansagen und die Sichtung der Wetterseiten
der Region. Die Wetterstationen treffen allerdings eine andere Aussage, der
Wind ist zwar fliegbar, aber die Windrichtung … , na ja.
Am
Verläßlichsten ist dann doch noch unser Hausberg, der Kobala.
Also
wird die Abfahrtszeit nach vorn verlegt, eine sehr gute Entscheidung, wie sich
im Weiteren herausstellen soll, und wir fahren zum Startplatz.
Da
die Auffahrt auf den Berg hinter Ljubinj asphaltiert und die Straße unmittelbar
hinter uns bis 15.00 Uhr gesperrt wird, ist dank der slowenischen
Straßenarbeiter sicher, der Berg gehört uns ganz allein!
Der
Wind am Startplatz hat entgegen der Vorhersage keine Nordkomponente, sondern
kommt direkt aus Ost. Ideale Bedingungen, um zu zeigen, was jeder in den
letzten Tagen an weiterem Können erworben hat.
Und
da hat sich Einiges getan!
Die
Bedingungen ermöglichen ein entspanntes Soaren an der gesamten Ostkante des
Kobala und weiter draußen kann auch schon etwas Thermik geflogen werden. Zur
Landung wird der Hauptlandeplatz angeflogen und bei Null-, Ost- oder Westwind sicher
gelandet.
Von
dort ist es nicht weit bis zum Mercator und zur Eisdiele, eine Pause mußte
sein, denn Sven stand mit unserem Bus immer noch auf dem Berg, weil s.o.,
Sperrung bis 15.00 Uhr!
Ein
früheres Eintreffen schaffte er nur durch Nutzung eines Ziegenpfades als
Abkürzung, Respekt!
Nach
einer etwas längeren Pause fahren wir zum Abend noch einmal auf den Kobala, wo
sich immer mehr Piloten versammeln und mental versuchen, die aufziehenden Regenwolken
verschwinden zu lassen. Leider klappt das nicht und so verlassen alle nach und
nach den Berg.
Beim
Abendessen scheint sich unser Verdacht zu bestätigen, daß Renata mit Sven unter
einer Decke steckt und sie versucht, uns so zu füttern, daß wir alle eine Schirmgröße
nach oben wechseln müssen. J
Den
Abend schließen wir mit Bilder unseres diesjährigen Sicherheitstrainings am
Idrosee ab und freuen uns auf den nächsten Tag. Denn auch für Freitag ist
wieder Eines geplant:
Fliegen mit MFC!
Mittwoch,
18.09.2013
Das Wandern ist des Fliegers Lust?
Nachdem
es seit Montagabend geregnet hat, erwartet wurden bis 50 Liter je Quadratmeter,
begrüßte uns auch der Dienstagmorgen mit ausgiebigen Regenfällen. Dann
frühstücken wir erst einmal, vielleicht wird es dann besser.
Tatsächlich
hörte der Regen auf, allerdings hörten wir im Wetterbriefing von 29 m/s auf dem
Stol!
Aber
es gibt noch Alternativen, wenn man nicht fliegen kann.
Wir
fuhren ins Tal der Oberen Tolminka, einem Nebenfluß der Soca, in Richtung der
Izvir Tolminke, der Quelle der Tolminka. Was für eine super Landschaft, grüne
Wiesen, und im Hintergrund die seit heute wieder schneebedeckten Berggipfel.
Brrrrrrr.
In
Richtung der höher gelegenen Almen führt auch hier, in Erinnerung an die Kämpfe
des 1. Weltkrieges, der „Weg des Friedens“.???????
Diesen
zogen wir entlang bis zur berühmten „Kurukula“ einer Handseilbahn, mit deren
Hilfe wir uns über die reißende Tolminka kurbelten.
Auf
dem Rückweg erforschten wir einen der drei in den 1930-er Jahren erbauten
italienischen Großbunker, welche dem Grenzschutz dienten.
Nach
einer kleinen Stärkung und der aktuellen Einschätzung der Wetterlage fuhren wir
entgegen der Vorhersage doch noch auf den Kobala.
Den
Gipfel haben wir ganz für uns und der Wind kommt aus Ost mit maximal 3 km/h. Na
dann, auf geht´s, startklar machen und raus!
Es
wird ein super Flug bei ruhigen Bedingungen, kleine lokale Hebungen an den
Südwestflanken der Berge werden noch mitgenommen, ansonsten geht es entspannt
zum Landeplatz, Wind aus Süd mit Tendenz 0 km/h. Es geht also doch!
Zum
Abendessen geht es heute in eine Tolminer Pizzeria, auch wer viel Hunger hat,
muß feststellen, die kleine Pizza reicht vollkommen aus, es muß nicht immer „velika“
(groß) sein!
Erst
sehr spät sind wir zurück in unserer Pension, trinken noch ein Landebier, aber
die Tagesauswertung gibt es erst morgen.
Heute hat sich wieder einmal gezeigt,
unser MFC-Motto: „Jeder Tag ist fliegbar“ hat gepaßt!
Dienstag, 17.09.2013
Aller Anfang ist …… SCHÖN,
jedenfalls, wenn er sich so wie der gestrige Tag gestaltet. Aber der Reihe nach.
Im (Flieger)-Urlaub um 08.00 Uhr frühstücken ist schon früh, aber wir sind ja schließlich nicht zum Faulenzen hier.
Nach dem Frühstück also das morgendliche Update zum Wetter, und danach steht fest, es geht hoch auf den Namensgeber unserer Pension, auf den Kobala.
Der Gipfel empfängt uns mit Wind aus Ost, Schirme auslegen, Startcheck durchführen und auf geht es.
Die Starts erfolgen zügig und alle Piloten kommen sicher in die Luft.
Soaren an der Ostkante des Kobala und Thermikfliegen im vorgelagerten Gelände ist geplant und dank der Tipps von Sven auch erfolgreich; es wird ordentlich gekurbelt und Höhe gemacht.
Sichere Landungen auf unserem offiziellen Landeplatz der Pension oder dem Hauptlandeplatz sind der Abschluß des ersten Fluges.
Das Wetter paßt einer am Morgen entgegensprechenden Prognose immer noch und so geht es wieder zum Gipfel.
Der Wind hat zwischenzeitlich komplett gedreht und kommt am Startplatz aus West, da der für 14.00 Uhr angesagte Regen ausbleibt - auf zum zweiten Flug.
Da der Wind stärker geworden ist, wird an den Prallhängen gesoart, vor dem Startplatz, am Kamelhöcker und den anderen Südflanken in Richtung Kobarid bis zum Abschluss des Honighügels, der Warze.
Es geht richtig gut und die Flugzeiten werden immer länger, eigentlich könnte man auch auf Strecke gehen.
Nach dem zweiten Flug des Tages ist Einkaufen angesagt, das Landebier muß beschafft werden und dann gibt es da noch die beste Eisdiele in Tolmin.
Zurück in unserer Unterkunft schauen wir uns die Videos des Tages, mit einer ausführlichen Analyse, schließlich wollen wir ja immer besser werden, an und lassen den Tag nach dem Abendessen in einer gemütlichen Runde ausklingen.
Was für ein super erster Flugtag in Slowenien! So muß es sein mit MFC!
Montag,
16.09.2013
Ja, wir sind wieder hier!
(oder
zurück, denn wir sind ja Anfang August erst abgereist).
Pünktlich
um 19.30 Uhr trafen wir gestern Abend in Slowenien ein, sehnlichst erwartet von
allen Teilnehmern unserer September-Slowenienwoche, denn jetzt gab es erst einmal
ein leckeres 4-Gänge-Abendessen bei Renata.
Bei
der folgenden Kennenlernrunde stellten wir fest, daß wir fast alle schon
Slowenienerfahrungen haben. Allerdings viele seit langem nicht mehr geflogen
sind 12 Monate – 15 Monate, na das kann ja lustig werden. Und das wird es
bestimmt auch.
Die
erste Wetterprognose folgte, aktueller und umfassend natürlich erst am heutigen
Morgen.
Nach
der herzlichen Begrüßung durch Renata gab es diesmal auch etwas für sie.
Als
Mitbringsel und Geschenk brachten wir eine Granittafel für ihre Pension „PK –
Penzion Kobala“ mit. Als kleines Dankeschön von Volker Hoffmeister, der seine
Schuhe das letzte Mal stehen ließ und Renata pflichtbewusst ihm
hinterherschickte.
Für
diese Woche haben wir nur ein Ziel, es wird geflogen und geflogen und ………….!
Samstag, 03. August 2013
Zum Letzten und zum Besten
Unser letzter Urlaubstag ist angebrochen. Alle haben sich fliegerisch weiterentwickelt und das Wetter ist nach wie vor voll auf unserer Seite. Wir brechen nach dem Frühstück wie gestern zuerst zum Stol auf. Die Bedingungen sind zunächst schwach - die Inversionsschicht ist deutlich zu erkennen. Doch dann kommen die ersten Ablösungen durch und für den einen oder anderen wird's richtig sportlich. Jeder sammelt Flüge, Erfahrungen, Hangstartberechtigungen, B-Schein-Flüge und vor allem Selbstvertrauen und Routine. Die Hitze macht uns zu schaffen, aber später "müssen" wir nochmal auf den Kobala. Wir starten wieder nach Westen raus und die folgenden Flüge sind wirklich der krönende Abschluss unserer Slowenien-Tour. Nach dem leckeren Abendessen, gucken wir uns in lustiger Runde noch die Videos des heutigen Tages an.
Nicht nur unsere Gastgeberin Renata freut sich auf unseren nächsten Besuch...
Freitag, 02. August 2013Und gleich nochmal
Weil's uns allen so gut gefallen hat, entscheiden wir mit großer Mehrheit das gleiche Programm wie gestern zu fahren. Erst auf den Stol, später dann zum Kobala. Das Üben hat sich gelohnt - es wird munter gesoart, diesmal fehlen zwar die Kühe, aber Paul und Idefix dienen wie so oft als Startlaufbeschleuniger. Auch heute kommen einige Kilometer zusammen, auch wenn sich so mancher für den direktesten Weg zur Eisdiele entscheiden.Am späteren Nachmittag, nach kurzer Erholungspause, Abkühlen an der Soca am Steinbruch, fahren wir wieder auf den Kobala. Da oben kommt der Wind stramm aus West. Einige Drachenflieger starten raus, ohne groß laufen zu müssen, ob da was für uns geht? Den Zauderern unter uns dient Sven als verlässliche Wurfmaschine und draußen bläst es herrlich laminar - soaren, aufdrehen, oder mit +/- 0 einfach das Tal entlang gleiten, immer nach Westen, der untergehenden Sonne entgegen...Viele glückliche Gesichter werden abends auf der Straße in Richtung Unterkunft eingesammelt, wo uns Renata mit einer leckeren Socaforelle verwöhnt. Fix und alle - aber wir freuen uns schon wieder auf morgen!!
Donnerstag, 01.08.2013
Heute geht's auf den Stol
- nach eineinhalb Stunden und erfolgter Landeplatzeinweisung sind wir oben auf dem "Hochstuhl", wie der Stol auf Deutsch heißt. Und wie man sieht sind wir nicht ganz alleine.
Der Wind steht moderat drauf und Sven weiht uns in die verschiedenen Streckenflugtechniken ein - von Anfängerübung bis "Crack" - für jeden gibt's die passende Aufgabe und Herausforderung. Die meisten soaren erst einmal kurz vor dem Startplatz und vor den ungerührten Augen der vierbeinigen Zuschauer auf und machten sich dann davon. Jeder kommt auf seine Kosten, und wenn's ans absaufen geht, ist da ja noch das sauberste Flüsschen Europas Soča, das die hitzegeschädigten Flieger empfängt. Für die nicht abgesoffenen bleibt da nur noch der Pool in unserer Unterkunft. Es hat halt alles Vor- und Nachteile.
Später fahren wir nochmal auf den Kobala und wieder wird munter aufgedreht. Ganz ruhig lässt sich's über der beginnenden Umkehrthermik im Geradeausflug dahingleiten... und Kai hatte den absoluten Flug bis wieder zurück zum Stol. Schön anzusehen wie die Gruppe mit ihren Aufgaben wächst ;-)
Mittwoch, 31.07.2013
Wettbewerbe am Kobala
Mit dem Erlernten von gestern fahren wir auf den Kobala. Unsere Erwartungen an den Flugtag sind vielleicht nicht ganz so groß wie die der einheimischen Flieger, die sich gerade auf ihre Competition vorbereiten. Aber es kommt anders: die SUUUPERHAS.......H.-G. und H.-P. scheinen den Pulk der Wettbewerber gerade anzuführen. Ob's von denen einer zugeben mag, dass einer mit kurzen Hosen völlig entspannt zwischen den Sicheln rumfliegt?? Währenddessen flogen Sabine und Jutta ihre eigene Competition. Es braucht halt nicht immer einen Hochleister, sondern vielmehr das Feeling für den richtigen Zeitpunkt und am besten einen, der den erkennt und einen "raushaut". Sabine und Chris kreisten zusammen lange gemeinsam um die Wette. Pärchenfliegen vom Feinsten und danach eine kleine Abkühlung im hoteleigenen Pool.
Dienstag, 30.07.2013
Das Wetterbriefing kündigt Nordwind an, aber auf...
...den Lijak ist Verlass !!
Fliegen bis zur Erschöpfung ist die Devise, der Lijak schützt vor dem nördlichen Einschlag. Viele machen ihre erste Erfahrung mit dem Thermikfliegen (wo bitte geht's hier nach unten?) und aus den Gesichtern schaut nicht nur die Zufriedenheit mit dem heutigen Erlebnis und den neuen Erfahrungen, sondern auch Erschöpfung und vor allem ... HUNGER.
Wir fahren gemeinsam zum Abkühlen in der Soca und "belagern" die anliegende Cevapcici-Bude, wo wir's uns gut gehen lassen.
Nach fast staufreier Anreise am gestrigen Sonntag sind wir endlich...
... wieder im gelobten Land
Nach dem wie immer reichhaltigen Frühstück, geht's zur obligatorischen Einweisung an den Landeplätzen. So manch einer wünscht sich vielleicht schon ein Bad in der Soca, denn es ist schon morgens ordentlich heiß - aber die Abkühlung soll anders kommen.
Stärkerer Westwind ist vorhergesagt, es steht uns eine Front ins Haus. Wir fahren zum Startplatz und treffen auch noch startbare Bedingungen an, die von den ersten auch gleich genutzt werden. Es steigt auch gleich ganz gut. Bald jedoch wird der Wind zu kräftig und wir packen zusammen. Auch die anderen Piloten verlassen jetzt den Kobala. Da ist ein Besuch in der Eisdiele jetzt genau das Richtige und die Abkühlung von oben lässt auch nicht lange auf sich warten. Ein Gewitter mit kräftigem Regenguss beendet die Hitze und wir nutzen den restlichen Nachmittag, um einem Thermik-Vortrag von Sven zu hören. Wir freuen uns auf morgen um das alles auch umzusetzen...
Freitag, 26.04.2013
Lijak vom Feinsten
Beim morgendlichen Briefing mit ausführlicher Wetterschau ist klar, da kommt eine Front auf breiter Linie von Spanien bis Rußland auf uns zu und wird Starkwind bringen.
Die Frage ist jetzt, Kobalt oder Lijak?
Entgegen dem Trend der anderen Flieger in der Region machen wir uns auf den Weg nach Nova Gorica zum Lijak, der Berg hat uns am ersten Tag nicht enttäuscht und wir erwarten das Gleiche auch am heutigen Tag von ihm.
Tatsächlich sind die Bedingungen hervorragend und es geht zügig in die Luft.
In der sich entwickelnden Thermik gelingt das Umsetzen des bisher Gelernten und es wird gekurbelt und Höhe gemacht!
Da wir fast die Einzigen sind, die hier fliegen, haben wir Platz ohne Ende und können die super Bedingungen an der Bergkante optimal nutzen.
Gemeinsam in der Gruppe fliegen ist für alle Piloten ein tolles Erlebnis!
Nach der Landung schnell noch bei Juri am Landeplatz etwas trinken oder einen slowenischen Super-Burger essen und dann geht es auch schon wieder zum nächsten Flug auf den Berg.
Es geht immer besser und zum späten Nachmittag haben wir Steigen in der gesamten vorgelagerten Ebene.
Egal, wo wir fliegen, ob an der super Soaringkante oder weiter draußen, es geht selbst im Geradeausflug immer noch hoch.
Das ist echt der Hammer!
Hier kann man sich richtig satt fliegen.
Leider geht irgendwann auch der schönste Flugtag zu Ende und so machen wir uns um halb sieben auf den Heimweg.
Zum Abendessen gibt es heute Forelle, alles wieder, wie in der gesamten Woche, sehr reichlich und sehr lecker, aber auch ein Risiko für die Einhaltung der Gewichtsbereiches des Schirmes. :-)
Das abschließende Debriefung ist etwas kürzer als an den vorigen Tagen, wir sind doch schon ganz schön geschafft und froh ins Bett zu kommen.
Mann, war das ein geiler Flugtag am Lijak!!!
Donnerstag, 25.04.2013
Donnerstag ist Soaringtag
Noch mit den Gedanken beim gestrigen Tag sind wir gespannt wie sich der heutige Donnerstag darstellen wird.
Das Wetter ist richtiges Urlaubswetter, wolkenloser blauer Himmel.
Also frühstücken und dann nichts wie hoch auf dem slowenischen Berg der Flieger, den Kobala.
Der Wind kommt aus Ost mit leichten thermischen Ablösungen.
Die ersten starten gekonnt und beginnen in der sich entwickelnden Thermik zu drehen.
Der Abflug zum Landeplatz ist auf Grund der anderen Startrichtung etwas länger und einige von uns lernen, daß zum Streckenfliegen auch eine sichere Außenlandung gehört und verbinden das Fliegen mit einer Wanderung und der Fahrt mit dem Schulbus.
Ein Klasseflug!
Da kommt der Eisbecher zur Belohnung in der Mittagspause gerade recht.
Jetzt aber wieder hoch zum Start.
Der zweite Flug geht bei super Bedingungen raus und es ist phantastisch, das ganze Tal trägt und oben bleiben ist angesagt. Es geht weit und lange, Fliegen ist echt der Hammer!!!
Kurz vor der Landung noch an der Warze soaren, es geht jetzt wirklich überall!
Nach diesen Strapazen tut dann auch der hoteleigene Jakuzzi mit Longdrink ganz gut.
Bei Renata gibt es wieder ein leckeres 4-Gänge-Menü, Spaghetti, Salat, Grillteller und einen Eisbecher.
Beim abschließenden Debriefing mit Videoauswertung gibt es viel zu erzählen und anzusehen.
Mittwoch, 24.04.2013
Kobala, auf ihn ist immer Verlaß
Was ist das denn, am Morgen aus dem Fenster schauen und nicht ein Gipfel zu sehen. Alles ist eine einzige Nebelsuppe.
Also erst einmal in Ruhe frühstücken und Sven vertrauen, der da meint, "bis um 10. 00 Uhr ist das alles weg".
So ist es auch.
Es geht zur Landeplatzeinweisung und danach auf unseren Hausberg, den Kobala.
Der Gipfel empfängt uns mit strahlenden Sonnenschein und ordentlichem Wind aus West.
Alle Piloten kommen sicher in die Luft und machen sich entlang der Berghänge und der ersten Thermik auf den Weg zum über sechs Kilometer entfernt liegenden Landeplatz.
Super, Spitze!
Nur strahlende Augen und Dauergrinsen von Allen nach der Landung.
Und warm ist es geworden, wie vorhergesagt 25°C, also nach der Landung erst einmal ein Eis essen und Getränke auffüllen.
Nach der zweiten Auffahrt auf den Kobala beschließen wir erst einmal Pause zu machen, denn inzwischen ist es so thermisch, daß an Fliegen nicht zu denken ist. Aber schließlich haben wir ja Urlaub.
Der Fluglehrer unseres Vertrauens testet die Flugbedingungen und wir beschließen beim Zusehen, "wir warten lieber noch etwas".
Aber ab 18.00 Uhr beruhigen sich die thermischen Ablösungen etwas und es wird gestartet. Und wie es geht.
Thermik fliegen ist geil!!!
Selbst im Geradeausflug geht es nur noch hoch. Das ist echt der Hammer. Hier macht Fliegen richtig Spaß!
Leider geht schon kurz nach 20.00 Uhr die Sonne unter und es muß gelandet werden. Der Hauptlandeplatz ist für alle Piloten der Treffpunkt, bei den Bedingungen wären viele noch viel weiter geflogen.
Das war ein obergeiler super Hammer-Flugtag!!!
Dienstag, 23.04.2013
heute geflogen am Lijak, wie schön, hoch, weit, lang, einfach super Hammer Einstiegs -Tag.
Nur glückliche Gesichter mit Dauergrinsen.
Zum Abschluss noch Tische heben an der Cevapcicccccci Bude an der Soca und Bilder des Tages bei Renata.
.
Montag, 22.04.2013
Es ist Warten angesagt
Der Montagmorgen begrüßt uns, außer mit einem leckeren Frühstück in unserer Pension, mit reichlich Niederschlag.
Ausspruch des Tages, "Die Schwalben fliegen hoch, also haben wir kein Tief!" (Icke, 2013)
Leider stellt sich dadurch für uns nicht die Frage "wo fliegen wir?" sondern eher "fliegen wir heute?".
Aber nur Rumsitzen und auf Wetterbesserung warten ist nicht unser Ding.
Da es kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung gibt, machen wir uns also auf den Weg zur Schlucht der Tolminka.
Wandern ist angesagt.
Auf Grund des Wetters ist die Schlucht nicht überlaufen, anders gesagt, wir sind die Einzigen, die sich auf den Weg zwischen Felsen, wilden Wasserfällen und Stromschnellen machen.
Ein beeindruckendes Erlebnis!
Die dabei vorgenommene Schätzung der Stufen auf den Weg durch die Klamm gewann Lutz, der dem tatsächlichen Ergebnis, 1.027 Stufen, am nächsten kam. Glückwunsch!
Inzwischen hatte der Regen aufgehört, jetzt muß nur noch die Sonne dafür sorgen, daß die Feuchtigkeit aus den Bergen verschwindet.
Das führt erst einmal zu Wolken, aber ab Dienstag wird es fliegbar!
Demzufolge war der restlichen Nachmittag für Auffrischung des mehr oder weniger weit zurück liegenden Thermikwissen in einer durch Sven durchgeführten entspanntes Schulung zum "Thermikeindrehen" gewidmet.
Denn schließlich möchte ja jeder den optimalen Flug erleben.
Damit sind alle bestens vorbereitet und der mit Ungeduld erwartete erste Fliegertag kann kommen.
Sonntag, 21.04.2013
Wir sind wieder in Slowenien!
Nach einer Fahrt ganz ohne Stau sind wir, inklusive unserem obligatorischen Halt in der Raststätte unseres Vertrauen, dort gibt es den besten Schweinebraten, gut in Slowenien angekommen.
Hier wartete bereits der andere Teil unserer Gruppe.
Nach einen reichlichen, leckeren 4-Gänge-Abendessen führten wir unser ersten Briefing durch und beendeten unseren Ankunfttag in einer gemütlichen Runde.
Jetzt muß nur noch Petrus mitspielen!
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Slowenien, am 03.09.2012
Wir sind zurück!
Nach der Anreise am Sonntag sind wir nun endlich zurück in Slowenien.
Einige von uns waren bereits als Selbstfahrer vor Ort, die beiden Busse trafen am Abend pünktlich ein, der Stau war zum Glück fast immer auf der Gegenfahrbahn.
Am Montagmorgen dann der bewährte Ablauf, Frühstück – Briefing – aktuelles Wetter schauen und festlegen wohin wir fahren.
Leider ist immer noch Bora angesagt, und die Wetteransage liefert uns Windgeschwindigkeiten am Startplatz, bei denen an Fliegen, jedenfalls, mit Schirm, nicht zu denken ist.
Heute also nach Italien, es geht nach Gemona, zum San Simeone mit 940 m Höhendifferenz.
Leider machte uns nach dem Auspacken der Schirme auch hier der Wind noch einen Strich durch die Planung und so bleibt es leider nur bei einer ausgiebigen Erkundung und im Anschluß Lagebesprechung des Fluggebietes, welches einiges Potential zum Soaren und Thermikfliegen hat.
Hier waren wir sicherlich nicht das letzte Mal.
Der Abend endete in der Gostilna Zatolmin bei leckeren slowenischen Gerichten und einigen landestypischen Getränken zur Umstimmung des Windgottes. J
Ein wichtiges Unterfangen, dem sich Einige von uns noch in der Pension widmeten.
Das Wetter kann also nur besser werden!
Endspurt in Slowenien!😥
Erst Kobala am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen, Lijak am Abend mit Ederseer Wurfmaschine erquickend und labend!
Einen krönenden Abschluss bescherte uns heute der Lijak. Es ging überall hoch in zarter Mädchenthermik. Die Landung zum Landebier musste sozusagen erzwungen werden;-)
Nach der Stärkung mit Riesenhamburger und Cevapcici ging es dann lautstark mit der neuen Slowenienhymne Richtung Unterkunft um leider die Koffer zu packen. Alles in allem mal wieder eine fluggeile Woche mit MFC!
MFC voran!
Morgens Kobala, mittags Eis und Augenpflege, abends Stol!
Endlich haben wir die Wanze am Flugschulbus gefunden, über die uns die anderen Flieger orten. Mindestens 100 verfolgten uns heute morgen auf den Kobala. Am Landeplatz herrschte Fliegerinvasion, nachdem wir schon im Bus saßen und uns das Wolkenbild betrachteten. Es war die richtige Wahl das Eiskaffee aufzusuchen, um das Gewitter auf sich wirken zu lassen. Nach dem Mittagsrelaxing fuhr das A- Team auf dem Stol , während das B-Team schon zum Landebier überging. Tatsâchlich ist es noch gelungen, 1 Flug vom Stol zu machen! Das B-Team musste leider mit dem A-Team auf das Abendessen warten;-) Frank ist heute gelungen seine A-Scheinprüfung zu machen. Der Spuckewix für den heutigen Abend war somit allen gesichert!
Heute Bohinj!
Erst mit der Bummelbahn auf Schienen fahren lassen, dann ab mit dem Bus auf die Offroadstrecke hinauf zum Startplatz. Walk and Fly war angesagt. Für Jörg war es Langstrecke, für die anderen eher Kurzstrecke walken. Aber nach der Wetterkunde am Start gingen wir dann lieber doch zum Indoorwellnes über! Der nette Almwirt, bei dem wir aufgrund des Gewitters feststeckten, ließ uns all seine Kräuter verflüssigt probieren. Den Tag ließen wir dann in der Pizzeria ausklingen. Jeder Tag ist fliegbar - zumindest dort wo wir waren - dank MFC.
| Fluglehrer bei der Arbeit |
Eigentlich wollten wir chillen (Für Klausi-Mausi genannt Icke: Chillen heißt entspannen!), aber wir mußten wieder fliegen fliegen fliegen bis zum Sonnenuntergang. Icke hat uns mal wieder einen vorgeflogen, früh morgens direkt vom Kobala bis zur Fliegertanke in Kobarid. Der Ewi kam nicht ganz so weit, schuld war nur der Spuckewix. Zwischendurch absolvierte der Schöler Frank seinen ersten Teil der Prüfung - die Landung. Der Prüfer vom anderen Ufer der Eder ließ sich von Nicole überzeugen, unseren Frank am Landeplatz zu überraschen. Danke noch einmal an Charly. Nach einem leckeren Pauseneis ging es dann zum Stol. Ewi war mal wieder der erste am Start und hatte gleich wieder im Fahrstuhl den 10. Stock gewählt. Die anderen wie Uwe, Hansi, Icke, Michael und der Schöler folgten unauffällig dem Sascha. Nicki wartete auf den verklemmten Jörg (Insiderwissen: Brummelhaken des Beschleunigers hatte sich verwickelt und ihn verklemmt!). Nachdem Fliegernicki dann nach dem ersten Einfangen des Fluglehrers auch endlich gestartet war, flog sie nach dem Motto: Liebe Mädchen kommen in den Himmel und böse Mädchen finden auch mal Thermik! Dann ging es dem Sascha hinterher. Er wartet ganz geduldig beim Parken bei 1200 m über dem Startplatz auf seine Fluggäste;-). Michael und Uwe flogen ca. 30 km bis zum Landeplatz Tolmin. Nach einem coolen Zwischenflug machten wir noch einen schönen Absackerflug vom Kobala zum eigenen Hotellandeplatz. Dort bediente uns beim Abendessen zur Freude aller männlichen Personen inklusive Spucke (Das ist der virtuelle Flugbegleiter - nur Interna!) MISS Slowenien persönlich! Das war wieder einmal ein krönender Abschluss für den supergeilen Tag mit MFC!!!
Lijak
Heute waren wir am Lijak ein 550m hoher Berg unweit der Adria. Es ging wiedereinmal den ganzen Tag. Icke drehte seine Runden 2Stunden lang und Ewald hatte seine erste Strecke, immerhin ca.20 km, bis zur Adria und zurück. Zum Abendessen ging es an die Soca und zum krönenden Abschluss in den hoteleigenen Pool. Ein grandioser Tag mit MFC.
Hier sind wir wieder einmal im gelobten Land bei einer och sehr feuchten Anfahrt. Der erste Tag begann sehr Chillig, Landeplatzbesprechung, Startplatzbesichtigung, Soca swimming und Xtremerelaxing,der kulturelle Teil der Reise wurde abgearbeitet durch Besichtigung der Stellungen von Kolovrat,und für den Gaumen ein lecker Eis. Starker Borawind und Gewitter hielten uns vorerst vom Fliegen ab. Insgesamt ein schöner Urlaubstag. Noch ne kleine Pause im hauseigenen Pool ein paar Blubberblasen im Whirlpool und da war das Fenster zum Abendflug. Auf gehts zum Kobala zum Einfliegen, Super safe Bedingungen, Soaring auf Kammhöhe und abfliegen über Tolmin zum Landeplatz.
MFC - Jeder Tag ist fliegbar

















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